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Ortsteil
Vogelsang
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| Ortsvorsteher: Tino
Kubaty (WG Vogelsanger Wählergemeinschaft) |
| Ortsbeirat: Reiner
Lebelt (WG Vogelsanger
Wählergemeinschaft); Frank Müller (WG
Vogelsanger Wählergemeinschaft) |
| Bevölkerung: 81, davon 41 weiblich, 40 männlich
(Stand 2011) |
| Dorftyp:
Straßendorf neuerer Zeit |
| erste urkundliche Erwähnung: 1736 |
Sehenswürdigkeiten:
- Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
- Kleine Schorfheide
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Historisches:
Vogelsang wurde im Jahre 1736 erstmals erwähnt. Die Ortsgründung
begann mit der Einrichtung einer Zaunsetzerstelle, die im 18. Jahrhundert
alle in Vorwerke der Königlichen Amtsdomäne umgewandelt und in
Erbpacht vergeben wurden.
1882 wird die Kolonie Vogelsang aus der Verwaltung durch das Domänenamt
ausgegliedert und dem staatlichen Gutsbezirk "Forst Zehdenick"
einverleibt. Der Wald war immer die Lebensgrundlage für die Dorfbewohner.
Mit der Waldbahn wurde Holz aus der Schorfheide zum Sägewerk Vogelsang
transportiert, heute Parkettfabrik. 1888 erhielt der Ort eine Bahnstation
und errang 1929 erst seine Selbständigkeit. Der sogen Kaiserbahnhof
steht af der Denkmalliste des Landes Brandenburg.
(Quelle: regioinfo)
Nach dem II. Weltkrieg
entstand in Vogelsangein bedeutender Standort
der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte. Die Kaserne Vogelsang
wurde 1952 nach offenkundig erbeuteten deutschen Bauunterlagen als Garnison
für Truppenteile der Sowjetarmee errichtet. Neben dem Stab der 25.
Panzerdivision der 20. Gardearmee waren das 162. Panzerregiment, das 803.
Schützenregiment, das 1702. Flak-Raketenregiment sowie die zum Großverband
gehörende taktische Raketenabteilung stationiert. Zeitweise lebten
mehr als 15 000 russische Soldaten und Zivilisten in der "Militärstadt",
die neben Wünsdorf die umfangreichste bebaute russische Liegenschaft
war.
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