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Ortsteil
Mildenberg
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| Ortsvorsteher: Hans-Georg Witzlau (WG Tonstichlandschaft) |
| Ortsbeirat: Alf Zippel (WG Tonstichlandschaft); Karin
Schulze (WG Tonstichlandschaft) |
| Bevölkerung: 759, davon 364 weiblich, 395 männlich
(Stand 2011) |
| Dorftyp:
Straßenangerdorf ( Info) |
| erste urkundliche Erwähnung: 1267 |
Sehenswürdigkeiten:
- Museumspark ( mehr...)
- Evangelische Kirche: Feldsteinbau 13. Jh.
- Katholische Kirche: Heilig-Kreuz-Kapelle, 1937 geweiht
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| Homepage aus Mildenberg: http://www.kirchengemeinde-mildenberg.de |
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Geschichtliches:
MILDENBERG und Zehdenick waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert
mit 56 Betrieben der größte Ziegeleistandort in Europa mit
dem längsten Industriebahnnetz auf dem Kontinent. Die Infrastruktur
entstand am Ende des 19.Jahrhundert, fast die gesamte Jahresproduktion,
etwa 750 Mio. Hintermauerziegel, wurde auf der Havel und ihren Seitenkanälen
vor allem nach Berlin verschifft. Neben anderen wirtschaftlichen und technischen
Entwicklungen beeinflußten die Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise
die wechselvolle Geschichte der Ziegeleien. Nach dem 2.Weltkrieg wurde
1946 die Produktion wieder aufgenommen.
Als erstes seiner Art wurde 1951 ein Kombinat mit 9 Abteilungen gegründet.
Die Mechanisierung nahm zu; ab 1956 gehörte die Handstricharbeit
der Vergangenheit an. Nach und nach wurde auf witterungsunabhängigen
Ganzjahresbetrieb umgestellt. Die Kapazität wuchs enorm. Ca. 40%
der in Zehdenick produzierten Ziegel dienten wiederum dem Aufbau Berlins.
1990 hatten die Anlagen ausgedient.Auf dem Gelände mehrerer Ziegeleien
der Gemarkung MILDENBERG befindet sich heute der MUSEUMSPARK MILDENBERG.
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